Schluss mit dem §14a Blindflug: Automatisches Flexibilitätsmanagement

Schluss mit dem §14a Blindflug: Automatisches Flexibilitätsmanagement

Veröffentlicht mit Cernion v0.31.0

Die Drosselung von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (SVE) wie Wallboxen und Wärmepumpen nach §14a EnWG ist für viele EVUs noch immer ein manueller und fehleranfälliger Prozess. Mit dem Release v0.31.0 etabliert Cernion ein vollumfängliches, automatisiertes Flexibilitätsmanagement.

Die §14a Compliance-Maschine

Der neue flex Service orchestriert den gesamten Lebenszyklus eines Eingriffs:

  1. Dimming-Planung: Auf Basis der neuen Forecast Engine (Last- und Erzeugungsprognose inkl. KRITIS-Fallback) errechnet das System vorausschauend, wann gedrosselt werden muss.
  2. Sichere Ausführung: Die Befehle werden via MQTT (mit Quality of Service 2) an die Gateways am Netzanschlusspunkt gesendet.
  3. Harte Constraints: Cernion respektiert algorithmisch die gesetzlichen Grenzen:
    • Minimale garantierte Leistung: 4.2 kW
    • Maximale Dimming-Dauer: 2 Stunden
    • Zwingender Cooldown: min. 2 Stunden

Netzentgelt-Reduktion & Entlastungsnachweis

Jeder Regeleingriff muss dokumentiert und entschädigt werden. Cernion erstellt automatisiert den Entlastungsnachweis und berechnet im Hintergrund die fällige Netzentgelt-Reduktion nach §14a.

Damit schließt sich der Kreis von der physikalischen Netzsteuerung bis zur kaufmännischen Abrechnung in einem einzigen, revisionssicheren System.

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