Cernion Cookbook Recipe: ZNP Conversational Planner & Strategic Assumptions
Wie man 'Was-wäre-wenn'-Szenarien für den Netzausbau in Minuten statt Wochen berechnet und den Kupferausbau senkt.
Das "Was-wäre-wenn" der Netzplanung
In der klassischen Zielnetzplanung (ZNP) dauert die Durchrechnung politischer oder strategischer Szenarien oft Wochen. Jede neue Einspeiseanfrage (z.B. für ein Rechenzentrum oder eine Großwärmepumpe) muss mühsam als statischer Netzfall modelliert werden. Die Berechnung von Gleichzeitigkeitsfaktoren (g-Faktoren) bei neuen Flexibilitäten (§14a EnWG) führt in klassischen IT-Monolithen zu operativen Flaschenhälsen.
Das Cernion A²MDM Rezept: Layer 2.5 (Strategic Assumptions)
Mit dem Conversational Planner im ZNP Workspace von Cernion wird dieser Prozess radikal verkürzt.
- Natural Language Input: Der Netzplaner formuliert eine strategische Annahme per Texteingabe (z. B. "Wir planen eine 5MW Batterie an einem Netzknoten mit einer flexiblen Netzanschlussvereinbarung (fNAV)").
- Graph-Injection: Ein KI-Agent extrahiert diese Eingabe in "Strategic Assumption"-Knoten (Layer 2.5) im In-Memory Graphology-Modell von Cernion.
- Echtzeit-Simulation: Das System erkennt die fNAV und modelliert die Anlage mit einem g-Faktor von $0.0$ in der Höchstlast-Berechnung.
- Impact: Der Planer sieht am interaktiven "What-If" Slider in Echtzeit, wie viele Millionen Euro an konventionellem Netzausbau (Kupfer) durch diesen intelligenten Prozessschritt eingespart werden.
Ergebnis: Die Netzplanung wechselt von einem statischen "Post-Mortem"-Report zu einem echten, interaktiven Berater-Werkzeug für C-Level-Entscheidungen.